Datenschutz
Was diese Seite über Sie speichert, was nicht, und was Sie jederzeit tun können.
Kurzfassung in einfacher Sprache
Diese Seite speichert so wenig wie möglich.
Wenn Sie nur lesen, speichert die Seite nichts über Sie. Es gibt keine Werbung. Es gibt kein Tracking. Niemand zählt mit, was Sie lesen.
Mit dem Zugangscode aus dem Unterricht können Sie sich anmelden. Dann kennt der Server Ihren Code, Ihren Spitznamen und Ihren Lernstand. Ihren echten Namen kennt der Server nicht. Nur ich weiß, welcher Code zu wem gehört. Das steht auf einer Liste aus Papier.
Ihre Notizen zu den Etappen und Ihre erste Antwort im Einstieg bleiben auf Ihrem Gerät. Sie werden nicht an den Server geschickt.
Anders ist es mit der Antwort im Rückblick am Ende einer Etappe: Wenn Sie angemeldet sind und die Etappe abschließen, geht sie an mich. Ich lese sie vor der Stunde. Sie bringt keine Punkte und keine Note.
Bei Schreibaufgaben kann eine KI eine erste Rückmeldung geben. Das passiert nur, wenn Ihre Eltern zugestimmt haben (ab 16 Jahren: wenn Sie selbst zugestimmt haben). Die KI bekommt nur die Aufgabe und Ihren Text. Sie bekommt nicht Ihren Namen, nicht Ihren Spitznamen und nicht Ihre Klasse. Die Note gebe ich, nicht die KI.
Am Ende eines Kurses schreiben Sie einen Test auf der Seite. Dafür melden Sie sich an. Sie bekommen Punkte. Die Punkte vom Abschlusstest sehen Sie erst, wenn ich sie freigegeben habe. Den Abschlusstest schreiben Sie nur einmal.
Manchmal schreibe ich Ihnen einen Lernbericht. Darin steht, was Ihnen gut gelingt und woran Sie weiter arbeiten können. Wenn ich ihn freigebe, finden Sie ihn in Mein Bereich. Ihre Eltern sehen ihn dort auch, wenn sie sich mit Ihrem Code anmelden. Im Lernbericht steht kein Name. Er ist keine Note und kein Zeugnis.
Sie können jederzeit sehen, was über Sie gespeichert ist. Sie können alles herunterladen. Sie können alles löschen. Das geht in Mein Bereich. Nur einen geschriebenen Abschlusstest behalte ich bis zum Ende des Schuljahres.
Nach dem Schuljahr werden die Daten der Klasse automatisch gelöscht.
Fragen? Sprechen Sie mich im Unterricht an oder schreiben Sie mir eine E-Mail.
Verantwortlicher
Moritz Hörstrup
Calle 40a #3, Achumani
La Paz
Bolivien
E-Mail: m.hoerstrup@ds-lapaz.edu.bo
Ich betreibe hoerstrup.com persönlich als Lehrer für Philosophie, Geschichte und Deutsch von La Paz aus. Die Deutsche Schule La Paz bietet die Seite nicht an und verarbeitet über sie keine Daten. Einen Datenschutzbeauftragten muss ich nicht benennen. Ich wende die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) auf diese Seite in vollem Umfang an, unabhängig davon, von wo aus Sie sie aufrufen, und die Daten liegen auf Servern in Deutschland.
Was diese Seite nicht tut
- Kein Tracking, keine Reichweitenmessung, keine Werbung, keine Nutzungsprofile.
- Keine Dienste Dritter beim Aufruf: Schriften, Videos, Skripte und Karten liegen auf dem eigenen Server. Kein Google Fonts, kein YouTube, kein CDN.
- Keine Cookies ohne Anmeldung. Wer sich anmeldet, bekommt ausschließlich die zwei technisch notwendigen Sitzungs-Cookies (Abschnitt Sitzungs-Cookies). Deshalb gibt es auch kein Cookie-Banner.
- Keine Namen und keine E-Mail-Adressen von Schülerinnen und Schülern auf dem Server. Das Datenmodell hat dafür schlicht keine Felder.
- Keine automatisierten Entscheidungen: Vorschläge einer KI werden nie von selbst zur Note (Art. 22 DSGVO).
Hosting und Server-Protokolle
Die Seite und ihre Datenbank liegen bei der ALL-INKL.COM – Neue Medien Münnich, Inh. René Münnich, Hauptstraße 68, 02742 Friedersdorf, Deutschland. Mit dem Hoster besteht ein Vertrag über Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO. Die Daten liegen ausschließlich dort; ich selbst greife als Verantwortlicher von La Paz aus darauf zu, über die verschlüsselte Verbindung des Lehrerzimmers.
Bei jedem Aufruf verarbeitet der Webserver technisch notwendige Protokolldaten: IP-Adresse, Zeitpunkt, aufgerufene Adresse, Statuscode, übertragene Datenmenge, die zuvor besuchte Seite (Referrer) und die Kennung des Browsers. Ich nutze diese Protokolle ausschließlich, um den Betrieb zu sichern und Angriffe zu erkennen. Rechtsgrundlage ist mein berechtigtes Interesse an einem sicheren Betrieb (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO). Die Protokolle werden nach höchstens 30 Tagen gelöscht.
Die Verbindung ist durchgehend verschlüsselt (HTTPS). Zusätzlich schützt der Server sich mit Sicherheits-Kopfzeilen, einer Begrenzung von Anmeldeversuchen und getrennt gesperrten Verzeichnissen für Datenbank und Schlüssel; die technischen und organisatorischen Maßnahmen habe ich schriftlich festgehalten.
Speicherung in Ihrem Browser
Vieles merkt sich die Seite nur auf Ihrem eigenen Gerät, im lokalen Speicher des Browsers, ohne dass etwas an den Server geht: welche Etappen Sie abgeschlossen haben, Ihre Selbsteinschätzung je Etappe, Ihre Notizen zu den Lektionen, Ihre erste Antwort auf die Einstiegsfrage und Ihre Antwort im Rückblick, Ihre Vermutungen, Beobachtungen, Beschreibungen und ersten Antworten aus Selbstversuchen samt Zahl und Dauer Ihrer Tastendrücke, Ihre Einschätzungen auf der Glaubenstafel samt Begründung, welche Heftaufgaben Sie abgehakt haben, Ihre Übungsversuche, Textentwürfe zu Schreibaufgaben, den Stand der Werkbank, die gewählte Videoqualität, ob Sie die Erklärung als Video oder als Text sehen, und im Notenbuch der Lehrkraft die dort geführten Noten. Wenn Sie Kursmaterial für die Offline-Nutzung speichern, legt der Browser außerdem Kopien der Kursseiten in seinem Speicher ab.
Damit Sie dort weitermachen können, wo Sie aufgehört haben, merkt sich der Browser außerdem, wann Sie zuletzt an einer Etappe gearbeitet haben, bei welcher Aufgabe Sie stehen geblieben sind und an welcher Stelle Sie ein Erklärvideo angehalten haben, dazu, ob Sie den Abschluss eines Kurses schon gesehen haben. Ohne Anmeldung halten Sie bei Schreibaufgaben Ihre Selbstkontrolle an den Kriterien beim Entwurf fest. Während einer Generalprobe oder eines Abschlusstests sichert der Browser Ihre Antworten zusätzlich auf dem Gerät, damit ein Verbindungsabbruch oder ein Neuladen keine Antwort kostet. Diese Sicherung löscht die Seite nach der Abgabe; älter als zwei Tage wird sie nicht mehr verwendet und beim nächsten Aufruf der Testseite entfernt. Nichts davon wird zusätzlich an den Server übertragen.
Ohne Anmeldung bleiben diese Daten auf Ihrem Gerät. Welche Lernstände bei angemeldeten Zugängen zusätzlich zum Server übertragen werden, beschreibe ich weiter unten. Dazu gehört die Antwort im Rückblick: Sie bleibt im Browser gespeichert und geht bei angemeldeten Zugängen zusätzlich an mich (siehe Lernstand). Dafür merkt sich der Browser, welche Fassung angekommen ist und wann und ob ein Senden oder Löschen noch aussteht. Diese Merker löscht die Seite bei jeder An- und Abmeldung, damit ein geteiltes Gerät nie von selbst die Antwort einer anderen Person unter Ihrem Zugang schickt. Danach gleicht sie die Merker mit Ihren eigenen Antworten auf dem Server ab und setzt Ihre Antwort in ein leeres Feld ein, etwa auf einem anderen Gerät. Ihre erste Antwort und Ihre Notizen gehen nie an den Server. Sie löschen die lokalen Daten, indem Sie die Website-Daten für hoerstrup.com in den Einstellungen Ihres Browsers löschen. Die Löschung in Mein Bereich entfernt zusätzlich zu den dort genannten Serverdaten die lokalen Lernstände, Übungsversuche, den Werkbank-Stand, Textentwürfe, Selbstversuche, die Glaubenstafel und Testsicherungen dieses Browsers. Für diese Speicherung braucht es keine Einwilligung, sie ist für die von Ihnen gewünschte Funktion erforderlich (§ 25 Abs. 2 Nr. 2 TDDDG).
Damit auf einem geteilten Gerät, etwa einem Schulrechner oder dem Tablet der Familie, kein Lernstand beim falschen Zugang landet, merkt sich der Browser bei der Anmeldung, welchem Zugang der Lernstand in diesem Browser gehört. Dafür schickt der Server eine pseudonyme Kennung, die er aus der internen Nummer Ihres Zugangs und einem geheimen Schlüssel errechnet, der nur auf dem Server liegt. Sie enthält weder Ihren Code noch Ihr Pseudonym und lässt sich ohne diesen Schlüssel keinem Zugang zuordnen. Was Sie vor Ihrer ersten Anmeldung in diesem Browser gearbeitet haben, gehört danach Ihrem Zugang und geht so an den Server, wie es im Abschnitt Lernstand steht. Meldet sich im selben Browser ein anderer Zugang an, legt die Seite den bisherigen Lernstand samt Notizen, Entwürfen, Übungsversuchen und der Sicherung eines laufenden Tests beiseite: Er bleibt im Browser, wird aber weder angezeigt noch übertragen, und er kommt zurück, sobald sich derselbe Zugang dort wieder anmeldet. Die Testsicherung verfällt dort nach zwei Tagen. Ein Browser hält höchstens fünf beiseitegelegte Stände, jeden höchstens 180 Tage. Was darüber hinausgeht, löscht die Seite, sobald in diesem Browser wieder jemand angemeldet ist, den ältesten Stand zuerst. Beim Abmelden bleibt Ihr Lernstand stehen. Die Löschung in Mein Bereich betrifft nur Ihren eigenen Stand, nicht die beiseitegelegten Stände anderer. Auch hierfür braucht es keine Einwilligung (§ 25 Abs. 2 Nr. 2 TDDDG).
Unterrichtstafel
Die Unterrichtstafel verarbeitet Ihre Eingaben ausschließlich auf Ihrem Gerät, auch wenn Sie angemeldet sind. Mit „Tafel merken“ können Sie ausdrücklich den aktuellen Arbeitsauftrag samt Thema, Timer-Einstellung, Arbeitsform, Ampel, Textgröße, heller oder dunkler Ansicht, Signalton-Wahl sowie Auswahl und Anordnung der Werkzeuge in diesem Browser speichern. Dazu gehören auch die Texte der Denkimpulse, Argumenttafel, Begriffsklärung, Gesprächs- und Abschlussfragen, die These des Positionsbarometers, der gewählte Stundenablauf und die Einstellungen des Lautstärkemessers. Unter „Neue Wörter“ können Sie bis zu 100 Wörter mit Erklärung, Übersetzung oder Merkhilfe und Beispielsatz sammeln, mit der Tafel merken und ausdrücklich als CSV- oder Textdatei exportieren. Diese Dateien bleiben bei Ihnen. Die Tafel wird beim nächsten Besuch geladen; spätere Änderungen werden erst durch erneutes Merken gespeichert. Bitte verwenden Sie in gespeicherten Texten und Wortlisten keine personenbezogenen Angaben.
Namenslisten für Zufallsauswahl und Gruppen, ausgeloste Ergebnisse, manuell eingetragene Abstimmungszahlen samt Vorher-Nachher-Vergleich, Zeichnungen und laufende Zeiten werden nicht dauerhaft gespeichert. Listen, Ergebnisse und Zeichnungen werden beim Verlassen oder Neuladen der Seite entfernt. „Neue Tafel“ setzt die Ansicht zurück und löscht auch die gemerkte Tafel samt Wortliste. Bereits exportierte Dateien löschen Sie selbst. Alternativ löschen Sie die Website-Daten in Ihrem Browser. Es gibt keine Übermittlung der Tafeleingaben an meinen Server oder Dritte und keinen Zugriff auf die Kamera.
Der optionale Lautstärkemesser fragt erst nach dem Einschalten nach Ihrer Mikrofonfreigabe im Browser. Er wertet das Mikrofonsignal nur im Arbeitsspeicher dieses Geräts aus, um einen relativen Pegel anzuzeigen und bei anhaltender Überschreitung einer gewählten Schwelle einen sichtbaren Hinweis sowie auf Wunsch einen Signalton auszugeben. Es entstehen keine gespeicherten Tonaufnahmen; Tonsignale und Messwerte werden weder gespeichert noch übertragen. Mit dem Ausschalten, Ausblenden des Werkzeugs oder Verlassen der Seite endet der Mikrofonzugriff. Die Präsentationsansicht lässt eine von Ihnen eingeschaltete Messung weiterlaufen. Eine gemerkte Tafel startet das Mikrofon niemals automatisch.
Pseudonyme Schülerzugänge
Für meine Klassen lege ich Zugänge an. Jeder Zugang besteht aus einem zufälligen achtstelligen Zugangscode, einer laufenden Nummer innerhalb der Klasse und einem Pseudonym, das Sie bei der ersten Anmeldung selbst wählen. Dazu speichert der Server, ob eine Einwilligung zur KI-Rückmeldung vorliegt, das Datum des Anlegens und eine interne Notiz von mir zum Zugang (etwa zur Vorbereitung eines Gesprächs). Zur Klasse gehören Name der Klasse, Fach, Schuljahr, Notensystem und ein Ablaufdatum.
Welcher Code zu welchem Kind gehört, steht ausschließlich auf einer gedruckten Liste, die ich in einem verschlossenen Schrank aufbewahre. Auf dem Server gibt es diese Zuordnung nicht. Die Daten sind damit pseudonym, nicht anonym: Für mich sind sie einer Person zuzuordnen, und deshalb gilt die DSGVO für sie vollständig. Für Fremde, auch bei einem Einbruch in den Server, sind die Daten ohne diese Liste nicht zuzuordnen.
Rechtsgrundlage ist mein berechtigtes Interesse als Lehrkraft, den Unterricht mit einer eigenen Lernseite zu gestalten und den Lernstand meiner Klassen zu begleiten (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO), abgewogen mit dem Interesse der Schülerinnen und Schüler an Datensparsamkeit, dem ich durch die Pseudonymisierung, den Verzicht auf Namen und die kurzen Fristen Rechnung trage. Die Nutzung ist freiwillig: Alle Inhalte sind auch ohne Anmeldung zugänglich, und der Lernstand lässt sich auch nur lokal im Browser führen.
Sitzungs-Cookies
Bei der Anmeldung setzt der Server zwei Cookies: __Host-hoerstrup_sitzung mit einem zufälligen
Sitzungsschlüssel (nur über HTTPS, für Skripte unzugänglich, nur für diese Seite) und
__Host-hoerstrup_rolle, das der Oberfläche lediglich sagt, ob eine Schülerin, ein Schüler oder die
Lehrkraft angemeldet ist. Beide sind für die Anmeldung technisch notwendig (§ 25 Abs. 2 Nr. 2 TDDDG, Art. 6
Abs. 1 lit. f DSGVO). Schülersitzungen gelten 180 Tage, die Sitzung der Lehrkraft 30 Tage; mit »Abmelden«
enden sie sofort. In der Datenbank liegt nur ein Hashwert des Sitzungsschlüssels.
Um das Erraten von Zugangscodes zu erschweren, zählt der Server Fehlversuche je IP-Adresse. Die IP-Adresse wird dafür nur als Hashwert gespeichert und nach einer Stunde gelöscht.
Lernstand, Übungen und Selbsteinschätzung
Wenn Sie angemeldet sind, spiegelt die Seite folgende Daten zusätzlich zum Server, damit sie auch auf einem anderen Gerät zur Verfügung stehen:
- Lernstand: je Etappe, ob sie abgeschlossen ist, und Ihre Selbsteinschätzung von 1 bis 4. Die Notizen zu den Etappen bleiben im Browser.
- Antwort im Rückblick: Ihr Text im Feld »Ihre Antwort jetzt« (höchstens 2000 Zeichen) und wann Sie ihn zuletzt geändert haben. Er geht an mich, wenn Sie die Etappe abschließen, und danach bei jeder Änderung, sobald Sie das Feld verlassen. Vorher geht kein Text an mich. Steht in einer schon abgeschlossenen Etappe eine Antwort, die noch nie bei mir war, etwa aus der Zeit vor dem 24. September 2026, schickt die Seite sie nicht von selbst, sondern erst, wenn Sie auf »Jetzt an mich schicken« klicken oder die Antwort ändern. Leeren Sie das Feld, wird die Antwort auch auf dem Server gelöscht. Ich lese die Antworten vor der Doppelstunde und knüpfe den Unterricht daran an. Sie bringen keine Punkte und keine Note und gehen weder in die Diagnose noch in einen Lernbericht noch an eine KI.
- Übungsversuche: je Versuch Aufgabe, Versuchsnummer, Punkte, die gewählten Antworten, erkannte Fehlvorstellungen, ob Sie Hinweise aufgedeckt haben, Ihre Sicherheitsangabe und den Zeitpunkt. Daraus entsteht die Diagnose, mit der ich den Unterricht anpasse.
- Werkbank: der Stand des Fehlschluss-Trainers (Fächer je Karte, Bestwerte, bestandene Sendungen, Ränge).
- Selbsteinschätzung zur mündlichen Note: wenn Sie Ihr Ergebnis aus der Selbsteinschätzung an mich übermitteln: der Ergebnis-Code, die drei Werte und der Zeitpunkt.
- Zertifikat: zum Abschluss eines Kurses ein von mir formulierter Würdigungssatz und das Ausgabedatum.
Außerdem kann ich Ihnen einen Lernbericht in Mein Bereich freigeben. Der Server speichert ihn dann als festen Stand vom Tag der Freigabe: einen Überblick über bearbeitete Etappen und Aufgaben, was Ihnen gelingt und woran Sie als Nächstes arbeiten, je nach Auswahl Ihr Kompetenzprofil, die Etappen mit Ihrer eigenen Einschätzung, die Rückmeldungen zu Ihren Schreibaufgaben, soweit Sie sie ohnehin sehen, Ergebnisse bereits freigegebener Tests und meinen Kommentar. Der Bericht enthält keinen Namen, keinen Vergleich mit der Klasse und keine Noten aus meinem Notenbuch, und für den Bericht geht nichts an eine KI. Sie können ihn lesen und ausdrucken, Eltern mit dem Zugangscode ihres Kindes ebenso. Ziehe ich einen Bericht zurück, wird er gelöscht.
Rechtsgrundlage ist auch hier Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (Abschnitt Schülerzugänge). Ohne Anmeldung bleibt alles davon nur in Ihrem Browser. Melden Sie sich an, reicht die Seite Abschlüsse, Selbsteinschätzungen, Übungsversuche und den Werkbank-Stand aus der Zeit davor nach, aber nur aus einem Lernstand, der in diesem Browser Ihrem Zugang gehört oder noch keinem (Abschnitt Speicherung in Ihrem Browser).
Generalprobe und Abschlusstest
Am Ende eines Kurses schreiben Sie auf der Testseite des Kurses einen Abschlusstest. Vorher kann es eine Generalprobe aus denselben Aufgaben geben, die nicht benotet wird. Beides geht nur mit Ihrem Zugang. Ich lege für Ihre Klasse ein Zeitfenster und eine Arbeitszeit fest. Wenn Sie beginnen, zieht der Server für jeden Aufgabenblock eine von mehreren gleich schweren Fassungen.
Gespeichert werden: welche Fassungen Sie bekommen haben, wann Sie begonnen und abgegeben haben und ob Sie selbst abgegeben haben, die Zeit abgelaufen ist oder ich die Teilnahme beendet habe; Ihre Antworten, während des Tests laufend als Zwischenstand; die Punkte der Aufgaben, die der Server selbst auswertet, samt erkannter Fehlvorstellungen; bei Schreibaufgaben Ihr Text mit Bewertung; dazu meine Anmerkung, der Tag der Freigabe und eine Note, falls ich eine eintrage. Die Punkte gehen außerdem in die Diagnose ein, die ich im Lehrerzimmer sehe. Wer einen Nachteilsausgleich hat, bekommt mehr Arbeitszeit. Dafür speichert der Server beim Zugang nur einen Zeitzuschlag in Prozent, keinen Grund.
Schreibaufgaben im Test bewertet eine KI nur, wenn eine Einwilligung vorliegt, und dann so, wie im Abschnitt KI-gestützte Korrektur beschrieben: Übertragen werden die Aufgabe, das Bewertungsraster und Ihr Text, ohne Namen, Pseudonym, Code oder Klasse. Die Punkte entscheide ich. Ohne Einwilligung bewerte ich Ihren Text allein. Eine Note vergibt die Seite nicht. Im Lehrerzimmer sehe ich einen Vorschlag nach dem Notenschlüssel der Kursstufe; ob und wie ich aus den Punkten eine Note mache, entscheide ich selbst. Kamera, Mikrofon und Bildschirm zeichnet die Testseite nicht auf.
Nach der Generalprobe sehen Sie Ihr Ergebnis und die Lösungen sofort; die Rückmeldung der KI zur Schreibaufgabe ist dann ein vorläufiger Vorschlag. Beim Abschlusstest sehen Sie nach der Abgabe nur, dass Sie abgegeben haben. Punkte, meine Anmerkung und die Einsicht in Ihre Aufgaben erscheinen erst, wenn ich die Teilnahme freigegeben habe, auf der Testseite und in Mein Bereich. Bis dahin enthält auch die Datenauskunft Ihre Antworten, aber noch keine Punkte und keine Rückmeldung, weil die Bewertung noch nicht abgeschlossen ist und Mitschülerinnen und Mitschüler im selben Zeitfenster vielleicht noch schreiben.
Rechtsgrundlage ist mein berechtigtes Interesse als Lehrkraft, in meinem Unterricht eine schriftliche Leistung abzunehmen und zu bewerten (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO), mit denselben Schutzmaßnahmen wie bei den Schülerzugängen. Ihre Teilnahmen löscht der Server mit dem Ablauf der Klasse. Lösche ich einen Durchlauf oder setze ich eine Teilnahme zurück, etwa für einen Nachschreibtermin, verschwinden Antworten, Punkte und Schreibaufgaben dieser Teilnahme sofort. »Alle meine Daten löschen« in Mein Bereich entfernt Ihre Teilnahmen an Generalproben. Einen geschriebenen Abschlusstest behalte ich dagegen samt Antworten, Punkten und Schreibaufgaben bis zum Ablauf der Klasse: Jede und jeder soll ihn nur einmal schreiben, und ich brauche die Punkte, bis ich über die Bewertung entschieden habe. Solange die Daten dafür nötig sind, besteht kein Anspruch auf Löschung (Art. 17 Abs. 1 lit. a DSGVO). Wenn Sie die Löschung trotzdem wünschen oder widersprechen (Art. 21 DSGVO), schreiben Sie mir; ich prüfe das dann für Ihren Fall. Den Zeitzuschlag behalte ich wie die Einwilligung als Einstellung Ihres Zugangs, bis der Zugang gelöscht wird, damit Ihr Nachteilsausgleich nicht verloren geht.
Sprechstunde
Termine für meine Sprechstunde buchen Sie mit Ihrem Zugangscode; Eltern verwenden den Code ihres Kindes. Gespeichert werden der gewählte Termin, Ihr Anliegen in Stichworten und die Angabe, wer kommt (Schülerin oder Schüler, Eltern, beide). Sage ich einen Termin ab, bleibt die Buchung mit meiner Nachricht sichtbar, bis Sie sie ausblenden. Die Buchung ist ein Vertrag über eine Terminvereinbarung; Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. Buchungen und Absagen werden mit dem Ablauf der Klasse gelöscht, auf Wunsch früher.
KI-gestützte Korrektur und EduBuddy
Bei Schreibaufgaben in den Kursen kann ein Sprachmodell eine erste Rückmeldung geben, und der Tutor »EduBuddy« stellt zu Übungen Rückfragen, ohne Lösungen zu verraten. Beides läuft über einen Dienst der Anthropic, PBC, 548 Market Street, PMB 90375, San Francisco, CA 94104, USA (Modelle der Claude-Familie). Das geschieht ausschließlich für Zugänge, für die eine Einwilligung vorliegt.
Was übertragen wird
- Bei der Korrektur: die Aufgabenstellung, das Bewertungsraster mit Erwartungshorizont, Ihr Text und bei einer Überarbeitung die erste Fassung samt der Rückmeldung dazu.
- Bei EduBuddy: die Übung mit ihrer Lösung, Ihre bisherigen Versuche an dieser Übung (Punkte, gewählte Antworten), der Gesprächsverlauf und Ihre Frage.
- Beim Zertifikat: ein Leistungsblatt mit Etappen, Übungsquoten und Kompetenzwerten, aus dem das Modell einen Vorschlag für den Würdigungssatz formuliert.
Nie übertragen werden Zugangscode, Nummer, Pseudonym, Klasse oder ein Name. Vor jeder Übertragung maskiert der Server außerdem E-Mail-Adressen, Telefonnummern, Links, Wendungen wie »Herr/Frau …« oder »ich heiße …« und Ihr eigenes Pseudonym im Text. Vor jedem Textfeld steht die Bitte, keine echten Namen zu nennen. Texte, die dem Modell Anweisungen geben wollen, werden nicht blockiert, aber für mich markiert.
Was mit den Daten bei Anthropic geschieht
Anthropic verarbeitet die Daten in meinem Auftrag auf Grundlage seines Data Processing Addendum, das in seine Commercial Terms of Service eingeschlossen ist und die EU-Standardvertragsklauseln enthält. Die Daten werden in den USA gespeichert. Anthropic ist unter dem EU-U.S. Data Privacy Framework zertifiziert; die Übermittlung stützt sich auf den Angemessenheitsbeschluss der EU-Kommission dazu (Art. 45 DSGVO), hilfsweise auf die Standardvertragsklauseln (Art. 46 Abs. 2 lit. c DSGVO). Nach den Angaben von Anthropic werden Ein- und Ausgaben der Schnittstelle nicht zum Training von Modellen verwendet und innerhalb von 30 Tagen gelöscht; länger nur bei Verdacht auf Missbrauch. Ich prüfe diese Angaben vor jeder Änderung dieser Erklärung erneut.
Rechtsgrundlage, Freiwilligkeit, Widerruf
Rechtsgrundlage ist die Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO). Für Schülerinnen und Schüler unter 16 Jahren erteilen sie die Eltern oder Erziehungsberechtigten (Art. 8 DSGVO), ab 16 Jahren die Jugendlichen selbst; dafür gibt es einen Elternbrief mit Einwilligungsabschnitt. Die Einwilligung ist freiwillig und jederzeit widerrufbar, formlos per E-Mail oder im Unterricht; ich nehme das Häkchen dann sofort heraus. Ohne Einwilligung läuft alles andere unverändert: Sie prüfen Ihren Text dann selbst am Erwartungshorizont und bekommen meine Rückmeldung. Eine fehlende oder widerrufene Einwilligung hat keinen Einfluss auf Noten.
Der Vorschlag des Modells wird nie von selbst zur Bewertung. Ich sehe jeden Vorschlag, entscheide über Punkte und Anmerkung und gebe die Rückmeldung frei. Für jeden Aufruf protokolliert der Server Zeitpunkt, Zweck, verbrauchte Zeichenmengen und Kosten, um ein Monatsbudget einzuhalten; nach der Löschung eines Zugangs bleibt davon nur die Kostensumme ohne Personenbezug.
Was ich als Lehrkraft sehe
Im geschützten Lehrerzimmer sehe ich die Zugänge meiner Klassen mit Nummer, Code und Pseudonym, den Lernstand, die Übungsversuche als Diagnose (Überblick der Klasse, Einzelansicht je Zugang mit Stärken und Arbeitsfeldern, Kompetenzprofil, Aufgabenanalyse, Auswertung je Kurs), übermittelte Selbsteinschätzungen, die Antworten im Rückblick je Etappe, Sprechstundenbuchungen, Freitext-Abgaben mit den Vorschlägen des Modells, die EduBuddy-Gespräche, die Teilnahmen an Generalprobe und Abschlusstest mit Antworten, Punkten, einem Notenvorschlag, der nur für mich sichtbar ist, und dem Zeitzuschlag und die Lernberichte, die ich freigegeben habe. Stärken und Arbeitsfelder berechnet das Lehrerzimmer aus den ersten Versuchen, und zwar erst ab drei bewerteten Aufgaben je Kompetenz. Sie sind ein Hinweis für meinen Unterricht, keine Note und keine automatische Entscheidung. Ich kann je Zugang eine interne Notiz führen. Diese Notiz gehört zu Ihren Daten und ist Teil der Datenauskunft; in einen Lernbericht übernehme ich sie nicht.
Um Namen einzublenden, etwa für ein Elterngespräch, kann ich im Lehrerzimmer eine Namensliste aus einer Datei auf meinem Gerät laden. Sie wird nur im Arbeitsspeicher des Browsers gehalten und nie an den Server gesendet; ein sichtbarer Schalter blendet sie wieder aus. Exporte (CSV, Druckansichten) enthalten Namen nur, wenn ich sie auf diese Weise lokal ergänze, und liegen dann ausschließlich auf meinem Gerät. Lernberichte drucke ich im Browser oder speichere sie dort als PDF. Ein Name aus der lokalen Liste und Noten aus meinem Notenbuch stehen höchstens auf diesem Ausdruck; an den Server gehen sie auch bei einer Freigabe nicht.
Eltern, Alter und Einwilligung
Die Schülerzugänge richten sich an Jugendliche. Für die pseudonyme Nutzung der Lernseite verlange ich keine Einwilligung, weil dafür keine Namen verarbeitet werden und die Nutzung im Unterricht freiwillig bleibt; die KI-Rückmeldung dagegen setzt eine Einwilligung voraus (Abschnitt KI-gestützte Korrektur). Eltern und Erziehungsberechtigte können mit dem Zugangscode ihres Kindes die Sprechstunde buchen, freigegebene Lernberichte lesen und über den Zugang ihres Kindes dieselben Rechte ausüben wie das Kind selbst.
Kontakt per E-Mail
Wenn Sie mir schreiben, speichere ich Ihre Nachricht mit Absenderadresse so lange, wie es für die Bearbeitung nötig ist (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO, bei Terminvereinbarungen lit. b). Die Adresse gehört zum Postfach meiner Schule; für den Betrieb des Postfachs gelten deren Regelungen. Bitte schicken Sie mir keine Zugangscodes per E-Mail, wenn es sich vermeiden lässt.
Speicherfristen, Löschkonzept und Sicherung
Jede Klasse trägt ein Ablaufdatum, in der Regel etwa drei Monate nach dem Ende des Schuljahres. Nach diesem Datum löscht der Server die Klasse automatisch mit allen Zugängen, Lernständen, Versuchen, Selbsteinschätzungen, Antworten im Rückblick, Buchungen, Abgaben, Gesprächen, Notizen, Testteilnahmen, Zertifikaten und Lernberichten. Vier Wochen vorher werde ich im Lehrerzimmer daran erinnert. Übrig bleibt nur ein Eintrag im Löschprotokoll mit Datum und Anzahl der gelöschten Zugänge, ohne Personenbezug.
| Daten | Frist |
|---|---|
| Server-Protokolle des Hosters | höchstens 30 Tage |
| Sitzungen | 180 Tage (Schülerzugang), 30 Tage (Lehrkraft), bei Abmeldung sofort |
| Fehlversuchszähler (IP als Hashwert) | 1 Stunde |
| Zugang, Lernstand, Antworten im Rückblick, Übungen, Werkbank, Selbsteinschätzungen, Buchungen, KI-Abgaben, EduBuddy-Gespräche, Notiz, Zertifikat | bis zum Ablaufdatum der Klasse; jederzeit früher auf Ihren Wunsch |
| Teilnahmen an Generalprobe und Abschlusstest | bis zum Ablaufdatum der Klasse; früher, wenn ich den Durchlauf lösche oder die Teilnahme zurücksetze; Generalproben jederzeit auf Ihren Wunsch, Abschlusstests auf Anfrage bei mir |
| Zeitzuschlag für den Nachteilsausgleich | bis der Zugang gelöscht wird |
| Freigegebene Lernberichte | bis ich sie zurückziehe, spätestens bis zum Ablaufdatum der Klasse; jederzeit früher auf Ihren Wunsch |
| KI-Nutzungsprotokoll (Zeichenmengen, Kosten) | Bezug zum Zugang endet mit dessen Löschung, spätestens nach 12 Monaten; Kostensummen bleiben ohne Personenbezug |
| Daten bei Anthropic | 30 Tage nach der Verarbeitung (Angabe von Anthropic) |
| Sicherungskopien der Datenbank | auf dem Server 14 Tage, auf meinem Rechner höchstens 90 Tage |
| E-Mails | so lange, wie die Bearbeitung es erfordert |
Sicherungskopien dienen nur der Wiederherstellung nach einem Ausfall. Wird ein Zugang gelöscht, verschwindet er mit dem Überschreiben der Sicherungen auch dort.
Ihre Rechte
Sie haben gegenüber mir das Recht auf
- Auskunft (Art. 15 DSGVO) und Datenübertragbarkeit (Art. 20 DSGVO): In Mein Bereich sehen Sie alle zu Ihrem Zugang gespeicherten Daten und laden sie als Datei herunter.
- Berichtigung (Art. 16 DSGVO): Ihr Pseudonym ändern Sie selbst; alles andere berichtige ich auf Zuruf.
- Löschung (Art. 17 DSGVO): In Mein Bereich löschen Sie alle Inhalte Ihres Zugangs, auch freigegebene Lernberichte, mit einem Klick; geschriebene Abschlusstests bleiben bis zum Ablauf der Klasse (Abschnitt Generalprobe und Abschlusstest); der Zugangscode bleibt dabei nutzbar. Den Zugang selbst lösche ich auf Wunsch vollständig.
- Einschränkung der Verarbeitung (Art. 18 DSGVO) und Widerspruch gegen Verarbeitungen, die auf meinem berechtigten Interesse beruhen (Art. 21 DSGVO).
- Widerruf einer Einwilligung mit Wirkung für die Zukunft (Art. 7 Abs. 3 DSGVO), etwa zur KI-Rückmeldung.
Für Anliegen, die Sie nicht selbst in Mein Bereich erledigen können, schreiben Sie mir. Weil der Server keine Namen kennt, ordne ich Ihr Anliegen über Ihren Zugangscode oder über meine Papierliste zu. Ich antworte innerhalb eines Monats, in der Regel deutlich schneller.
Außerdem haben Sie das Recht, sich bei einer Datenschutz-Aufsichtsbehörde zu beschweren (Art. 77 DSGVO), und zwar bei der Behörde an Ihrem Wohn- oder Arbeitsort; in Deutschland sind das die Landesbeauftragten für den Datenschutz (Liste aller Landesbehörden).
Stand und Änderungen
Stand dieser Erklärung: 24. September 2026. Wenn ich die Seite um Funktionen erweitere, die Daten anders verarbeiten, passe ich diese Erklärung vorher an und hebe das Datum an. Die vollständige Dokumentation der Verarbeitungen (Verarbeitungsverzeichnis, Maßnahmenliste, Löschkonzept) führe ich schriftlich und lege sie auf Anfrage der Aufsichtsbehörde vor.